Unser Engagement

Aktivitäten und Integrationsarbeit

Die soziale und die kulturelle Arbeit sowie die Erhaltung der Gemeinde werden von ehrenamtlichen Personen unterschiedlicher Altersgruppen getragen. In den letzten Jahren wuchs die Anzahl der Mitglieder stetig an. Dieses ist auch darauf zurückzuführen, dass die Gemeinde für unterschiedliche Altersgruppen Aktivitäten angeboten hat.

Die Planung und Umsetzung verschiedener Aktivitäten und Arbeiten ist von der finanziellen Situation der Gemeinde abhängig. In den letzten Jahren konnte die Gemeinde ihre Aktivitäten insbesondere für Jugendliche ausbauen. Auch das Ziel, Mitglied des Jugendringes Ende 2008 und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe Mai 2009 zu werden, wurde erreicht.

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Seit der Gründung der Gemeinde sind zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit Frauengruppen, Parteien und anderen Migrantenorganisationen durchgeführt worden. Zielsetzungen der Veranstaltungen waren und sind im Erfahrungsaustausch und im Dialog mit den jeweiligen Akteuren im sozialen und politischen Bereich zu stehen. Die Gemeinde möchte die eigene Arbeit anderen vorstellen und dadurch transparenter für die hiesige Öffentlichkeit sein.

Bei der letzten Kommunalwahl, Bundestagswahl und Europawahlen diente die Gemeinde als erste „Migrantenorganisation“ in Dortmund als Wahllokal. Hier durch besuchten bereits indirekt Bürger und Bürgerinnen im Wahlbezirk. Vor den Wahlen wurden verschiedeneParteien in die Gemeinde zur Vorstellung ihrer Wahlprogramme eingeladen. Verantwortliche Politiker standen interessierten Bürgern Rede und Antwort zu kommunalpolitischen Themen.

In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbüro und der Ausländerbehörde der Stadt Dortmund bot die Gemeinde Veranstaltungen zur Einbürgerung an. Zielsetzung der Veranstaltung war es, anhand von eingebürgerten Personen Vorteile und das Nutzen darzustellen.

Weitere Schwerpunktthemen unserer Aktivitäten

Angebote der sozialen und politischen Bildung
Diskussionsabende über die Gesellschaft und aktuelle Themen (Schule, Ausbildung,Tagesthemen)
Mai und Juni 2008, Teilnahme bei einer Vorstellung von Berufseinstiegsmöglichkeiten in der städtischen Verwaltung (Personalamt Dortmund)
Wochenendseminare (Deeskalationstraining: ” Wie gehe ich mit Gewalt und Aggressionen um?”)
Teilnahme der Jugendlichen am Neujahresempfang im Rathaus Dortmund mit eigenem musikalischen Beitrag
Dez .2008, Besichtigung des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam
Ausflüge/ Exkursionen für Senioren
Gesundheitsseminare für Senioren

Engagement für den interkulturellen und interreligiösen Dialog
Besuch der Synagoge in Essen
Aktive Teilnahme an Stadtfesten
Alljährliche Teilnahme der Jugendlichen an der 1. Mai Kundgebung mit anschließendem eigenen Stand beim Fest in Westfalenpark
Münsterstraßenfest/Internationale Woche

Beratungsstelle
Beratung für Menschen die Schwierigkeiten haben sich in der deutschen Sprache auszudrücken oder Orientierung im hieisgen Gesellschaftssystem benötigen
Rat in Rechts- und Aufenthaltsangelegenheiten
Beratung für Eltern bezüglich ihrer Kinder im Hinblick auf Kindergarten und Schule

Einsatz gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
Teilnahme an Demonstrationen gegen Rechtsextremismus
Teilnahme am Weltfriedenstag/Antikriegstag mit musikalischen Beiträgen
Organisation von Theaterveranstaltungen z.B. „Brauner Engel“

Zusammenarbeit mit anderen Jugendgruppen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendförderung
Zusammenarbeit mit Jugendgruppen vom Jugendring
Zusammenarbeit mit DGB- Jugend
Zusammenarbeit mit Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ)
Unterstützung von Projekten und Initiativen junger Menschen
Bilinguale Sprachförderung
Lesung für Kinder in deutsch-türkischer Sprache
Kinderbetreuung durch Jugendliche

Organisation kultureller Aktivitäten, wie Kurse zur musikalischen, tänzerischen und künstlerischen Bildung der Kinder und Jugendliche
Folklorekurse für Jugendliche und Kinder
Sazkurse für Jugendliche und Kinder
Chor
Modern Dance
Theatergruppe für Jugendliche und Kinder
Lesung für Kinder bilingual (in deutsch-türkischer Sprache)
Filmworkshop

Angebote der Freizeitgestaltung, einschließlich der Durchführung von Ferienfreizeiten
Volleyballturnier
Fußballturnier
Kinoabende
Grillabende
Halayparty
Gestaltung der Jugend- und Kinderräume

Berufswahl und Berufsorientierung

Sonderlich legt die Gemeinde einen besonderen Wert auf die frühzeitige Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem Thema Berufswahl und Berufsorientierung. In diesem Zusammenhang bietet sie in Kooperation mit dem Multikulturellen Forum e.V. im Bundesprogramm XENOS das Projekt Ausbildungsmatching für mehr Chancen, unter dem Titel „Ich bin was, ich kann was, ich mach was“, an. Zielsetzung ist es, in der Projektlaufzeit von drei Jahren, ca. 250 arbeitslose Jugendliche über Praktika in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln.

Wichtig ist, dass der Besuch aller Kurse in der Gemeinde für jeden offen und zugänglich ist. Somit erreichen wir, Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Senioren- und Einheimische. Wir wenden uns an die Öffentlichkeit, Politik, Behörden, Betriebe, Vereine, Verbände, Schulen und Parteien. Weiterhin wurde 2011 ein Anti-Rassismus Training /Deeskalationstraining angeboten. Für die Gruppe der Erwachsenen gibt es in der Begegnungsstätte der Gemeinde, die Möglichkeit sich über soziale Belange und Fragen zu informieren.

Insgesamt beteiligt sich die Gemeinde an Runden Tischen und Gesprächkreisen auf der Bezirks- und städtischen Ebene. Sie bietet unter anderemVeranstaltungsreihen zum Thema Gesundheit und angrenzenden Themen an.

Abschließend hier der weitere Hinweis, dass die Gemeinde zu dem auch an vielen anderen Veranstaltungen, wie z.B. internationaler Frauentag, Maifeiertag und Stadtteil- und Straßenfest etc. teilnimmt. Angemerkt sei, dass alle Veranstaltungen für alle Bürgerinnen und Bürger offen stattfinden. Das Veranstaltungsjahr 2009 wurde mit den Alevitischen Kulturtagen vom 13.11.2009 bis zum 15.11.2009 unter dem Titel, „Kunst, Musik und Lyrik im Alevitentum“ beendet. Die Veranstaltungen waren für alle Bürgerinnen und Bürger offen. Eingeladen waren Künstler, Vertreter von Vereinen und Politiker der Stadt Dortmund und aus den umliegenden Regionen.

Auszeichnungen

Einer der elementaren Auszeichnungen, was auch einen ideellen Stellenwert für die alevitische Gemeinde darstellt, ist der Integrationspreis 2009 und der Multikulti Preis 2010. Die Auszeichnungen markieren die vorbildliche Arbeit der Alevitischen Gemeinde Dortmund im Bereich Migration und Integration und der Prozess der Partizipation wird somit als oberste Priorität der Gemeinde in der Mehrheitsgesellschaft hevorgehoben.

seit 2008

Alevitischer Religionsunterricht in Dortmund

Jeden Freitag werden an zwei Dortmunder Grundschulen der Klassen 1 bis 4 und an zwei Sekundarstufen der Klassen 5 bis 10 Alevitischer Religionsunterricht erteilt.

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Seit 2008/2009 gibt es an mehreren Dortmunder Grundschulen ein neues Schulfach: Den Alevitischen Religionsunterricht in deutscher Sprache.

Das neue Fach ist kein halbherziger Modellversuch, sondern ein ordentlicher Religionsunterricht, wie ihn das Grundgesetz definiert – das heißt, er ist in allen Belangen dem katholischen oder evangelischen Religionsunterricht gleichgestellt und in dieser Form ist der alevitische Religionsunterricht in der gesamten EU beispiellos. Denn erstmalig wird nun auch einer nichtchristlichen und nichtjüdischen Religion der Status einer Religionsgemeinschaft anerkannt und zudem die Möglichkeit für die Erteilung eines ordentlichen Religionsunterrichtes (nach dem Grundgesetz gemäß Artikel 7 Absatz 3 (GG § 7.3) geschaffen.

Der alevitische Religionsunterricht hat die Aufgabe das Alevitentum in seiner Geschichte und alltäglichen Gegenwart in allen Facetten bewusst zu machen, die Entwicklung einer alevitischen Identität in einer nicht – alevitischen Umwelt zu unterstützen und ein gutes Zusammenleben von Aleviten und Andersgläubigen in Gleichberechtigung, Frieden und gegenseitiger Achtung und Zuwendung zu fördern.

Wir können mit stolz sagen, dass der Unterricht an Grundschulen sehr erfolgreich war. So erfolgreich, dass das Ministerium für Schule und Weiterbildung sich entschlossen hat, den Lehrpan für die Sekundarstufe I entwickeln zu lassen. Der Lehrplan für den Alevitischen Religionsunterricht für die Sekundarstufe I ist nach zweijähriger Arbeit nun beendet und wird zum Februar 2012 rechtskräftig. Zusammengefasst soll der Unterricht den Kindern die Möglichkeit bieten, Fragen, Probleme und Erfahrungen zu artikulieren und zu erörtern, sowie andere Religionen zu akzeptieren, mit Angehörigen anderer Glaubensbekenntnisse ins Gespräch zu kommen und ihnen Respekt entgegenzubringen. 

Bei Fragen zum Alevitischen Religionsunterricht in Dortmund bitten wir Sie uns zu kontaktieren:

AABF Geistlichenrat
Aziz Aslandemir
Telefon: 0231-833926
Telefax: 0231-818260
Email: info@alevi-do.de

Das Anmeldeformular zum Alevitischen Religionsunterricht in Dortmund finden Sie hier.

 

seit 2015

Leseclub

Unser Leseclub ist eine außerunterrichtliche Lernumgebung mit regelmäßigen betreuten Angeboten rund um Lesen und Mediennutzung. Es ist ein gemütlich ausgestatteter Raum mit einem umfangreichen Medienangebot, bestehend z. B. aus Büchern, Hörbüchern, Zeitschriften und digitalen Medien.

Unser Leseclub ist an folgenden Zeiten geöffnet:
Donnerstags – 15-18 Uhr
Sonntags – 13-16 Uhr

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Kern des Leseclubs sind die häufig von Ehrenamtlichen durchgeführten betreuten Angebote, die mehrmals pro Woche zu festen Öffnungszeiten stattfinden. Die Angebote bestehen aus kleineren Aktionen bis hin zu größeren Projekten, z. B. von Vorlesestunden über Lesenächte bis hin zu Buchausstellungen und Aktionen mit elektronischen Medien.

Wer ist die Zielgruppe der Leseclubs?
Im Zentrum der Arbeit eines Leseclubs stehen bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren. Diese benötigen besondere Unterstützung, um den starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und persönlichem Bildungsweg abzuschwächen.

Was sind die Ziele der Leseclubs?
Nur wer lesen kann, hat Chancen auf schulischen und beruflichen Erfolg. Eine stabile Lesemotivation ist dabei die Grundlage einer guten Lesekompetenz. Daher geht es in den Leseclubs darum, bei den Zielgruppen erstes bzw. neues Interesse an Büchern und Medien zu wecken und Lesefreude zu vermitteln.

Worauf beruht der Erfolg des Leseclub-Konzepts?
Lesen wird dann attraktiver für Kinder und Jugendliche, wenn es in der Peergroup stattfindet. Freunde und Cliquen bieten großes Potenzial für die Leseförderung, da die Altersgruppen prinzipiell sehr empfänglich dafür sind, Orientierungen und Interessen Gleichaltriger – wie z. B. auch Lesevorlieben – zu übernehmen. Die Angebote und Themen im Leseclub setzen bei den lebensweltlichen Interessen, Freizeitaktivitäten und Kompetenzen der Zielgruppen an.

Wie sichert die Stiftung Lesen die Qualität der Angebote in den Leseclubs?
Die Stiftung Lesen bereitet die Akteure vor der Eröffnung des Leseclubs auf ihre Tätigkeit vor und unterstützt sie im weiteren Verlauf kontinuierlich. Neben der Ausstattung der Clubräume ist die fachliche Unterstützung der Leseclub-Betreuerinnen und -Betreuer hierbei der zentrale Aspekt – z. B. im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms.

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Unser Kursangebot

Mit unseren Kursen bieten wir ein attraktives Programm zu Weiterbildung und zur Gemeinschaft an. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zu einem der Kurse. 

Für unsere Arbeit brauchen wir Ihre Unterstützung!

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